Zahnbehandlung/ZahnästhetikZahnbehandlung/Zahnästhetik

Quecksilber und Amalgam-Füllungen

Seit Januar 2009 verbietet der schwedische Staat der inländischen Wirtschaft und dem Sozialsystem, Materialien mit Quecksilber zu verändern, anzureichern, zu verarbeiten oder anzuwenden. Somit ist die Verwendung vom klassischen Amalgam als Füllungsmaterial in Schweden nicht mehr gestattet. Hier der Internet-Hinweis auf den Originaltext der schwedischen Regierung:
http://www.sweden.gov.se/sb/d/11459/a/118550

Auch die Europäische Union will diesen Weg gehen. Auf dem Gipfeltreffen der UNO im Februar 2009 in Nairobi trafen sich über 1000 Delegierte und Umweltminister aus 140 Ländern zum Kongress des UNO-Umweltprogramms UNEP. Sie beschlossen, dass „eines der tödlichsten Gifte, die es gibt“, nämlich Quecksilber, bis zum Jahre 2011 weltweit nicht mehr verwendet werden soll! Hier der Internet-Hinweis auf den Originaltext der UNO-Homepage:
http://www.unep.org/Documents.Multilingual/Default.asp?DocumentID=562&ArticleID=6090&l=en

Füllungen

Da Quecksilber eines der Hauptbestandteile von Amalgam ist, verwenden wir in unserer Praxis seit 2001 keine quecksilberhaltigen Füllungsmaterialien.

Für unsere Patienten haben wir kostenfreie und Quecksilber-freie Füllungsmaterialien, aber auch zuzahlungspflichtige Composite-Füllungen. Die letztgenannten sind langlebiger und farblich gesehen kaum zu erkennen! Kunststoff-Füllungen werden nur noch als provisorische Füllung verwendet, weil sie nicht lange genug stabil und farbecht sind.

Keramik-Kronen, Keramik-Inlays

Metallfreie Keramik-Kronen und Inlays sind die langfristig gesehen die natürlichste und stabilste Versorgung der Zähne. Das „natürlich-echte“ Erscheinungsbild der Zähne wird je nach Defektgröße, die durch Bruch oder Karies entstanden ist, wieder hergestellt.

Die Keramik-Kronen und Inlays werden dann mit dem Zahn „verklebt“. Bei Metall-
kronen muss häufig auch gesunde Zahnsubstanz „geopfert“, also abgeschliffen werden, damit die Krone beim zementieren gut hält. Bei den „verklebten“ Keramik-Kronen und Inlays ist das nicht notwendig. Somit bleibt vom gesunden Zahn definitiv auch mehr übrig!

Veneers

Hauchdünne Keramikverblendungen werden als Veneers bezeichnet. Sie helfen, wenn Verfärbungen, Lücken und unregelmäßige Zähne korrigiert werden sollen.
Der ästhetische Eindruck gerade im sichtbaren Schneidezahnbereich kann auch
hier entscheidend und zahnsubstanz-schonend verbessert werden!